Dierk
und Katrin Augustin haben nach langjähriger Naturlandmitgliedschaft
im Jahr 2001 auf Demeter-Anbau umgestellt.
Dieser Anbau zeichnet sich
durch die besondere Nutzung der Kräfte der Natur zum Wohl der Pflanzen
aus. Insbesondere durch Beachtung der kosmischen Rhythmen und die Ausbringung
von feinstofflichen Informationen und Präparaten wird die Mikrobiologie
im Boden und somit die pflanzeneigene Abwehrkraft gestärkt.
Die kosmischen Rhythmen - etwa der Stand des Mondes im Verhältnis zu den Sternbildern
und Planeten - werden zudem beim Pflanzen und Pflegen der Obstkultur
besonders berücksichtigt. So können die angewandten biologisch-dynamischen
Präparate, wie z.B. die gestaltbildende Kraft der Brennnessel im Kompost,
ihre besondere Wirksamkeit entfalten.

Durch
die gezielte Kompostierung von Stallmist, Erde und Schreddergut wird
dieser zu einem besonders ausgewogenen Düngemittel (Foto rechts) aufgewertet.
Er unterstützt das Bodenleben. Dadurch erhalten die Kulturpflanzen
besondere Stärkung, wodurch sie Früchte in höchster Qualität
hervorbringen können. Ziel ist das Gedeihen von geschmackvollen Früchten
mit höchster Vitalkraft.
Demeter-Anbau bedeutet viel Extraarbeit, die bei andern Anbaumethoden im biologisch-organischen Landbau, wie Bioland oder Naturland, nicht nötig sind. Dies ist insbesondere die Herstellung der biologisch-dynamischen Präparate. Hierfür werden Kräuter auf dem eigenen Obsthof nach bestimmten Reifekriterien gesammelt, dann getrocknet und entsprechend der Vorgaben den Winter über eingegraben (Foto links).
An
einem neu angelegten, besonders geeigneten Platz wurde ein
neues Holzfass aufgestellt. Hier werden die Präparate durch das
Rühren mit einem speziellen Rührbesen von Hand dynamisiert. Dieser
Prozess dauert bis zu einer Stunde und hat Ähnlichkeiten mit der Herstellung
von Medikamenten in der Homöopathie. Mit geeigneter Spritztechnik
werden die aufbereiteten Präparate dann zum Zeitpunkt bestimmter kosmischer
Konstellationen ausgebracht.
Weiterführende Informationen zum Demeter-Landbau finden Sie auf der Homepage des Anbauverbandes.