Viele Apfelesser befürchten, dass Äpfel, die an viel befahrenen Straßen verkauft werden, stärker mit Schadstoffen belastet sind. Ob das tatsächlich der Fall ist, haben wir von einem renommierten Lebensmittellabor eine wissenschaftliche Untersuchung durchführen lassen.

Durchgeführt wurde die Untersuchung wie folgt: Jeweils 5 Proben wurden eine Woche unter folgenden Bedingungen ausgesetzt:

                  • Vor einem Einzelhandelsgeschäft an einer sehr stark befahrenen Kreuzung in Berlin im Winter
                  • Vor einem Einzelhandelsgeschäft an einer mittelmäßig befahrenen Straße in einer norddeutschen Kleinstadt im Frühjahr
                  • In einem Einzelhandelsgeschäft in einer norddeutschen Kleinstadt im Frühjahr

Sowie 5 Proben, die direkt nach der Belieferung desselben Einzelhandelsgeschäfts in einer norddeutschen Kleinstadt gezogen wurden.

 

Ergebnis:

                  • Es wurde in keiner Probe gesundheitlich bedenkliche Umweltschadstoffe, wie zum Beispiele Schwermetalle, nachgewiesen
                  • Alle Proben zeigten Spuren von Polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in sehr geringen Mengen. Zwischen den Varianten gab es dabei keine Unterschiede in der Menge der PAK

Unterschiede sind deswegen nicht vorhanden, weil PAK überall vorhanden und leichtflüchtig sind. Sie entstehen bei der Verbrennung von fossilen und natürlichen Stoffen und in den gemessen geringen Mengen als unbedenklich. So unbedenklich, dass laut der Wissenschaftler des Labors mit einem Atemzug in der Nähe eines Grills ein vielfaches von PAK eingeatmet wird, als wenn man ein Kilogramm Äpfel isst, das eine Woche direkt an einer stark befahrenen Straße  gelegen hat.