Ja. Viele Wirkstoffe der im konventionellen Anbau verwendeten chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel sind auf der Frucht nachweisbar. Auch wenn die zulässigen Grenzwerte bei deutschen Äpfeln nur selten überschritten werden, sehen das viele Toxikologen kritisch. Denn sie halten viele Grenzwerte für zu hoch angesetzt, insbesondere für Kinder.
Menschen kommen heute mit immer mehr künstlichen chemischen Verbindungen in Kontakt, die das Immunsystem belasten. Bio-Äpfel werden dagegen nur mit natürlichen Stoffen behandelt, die die körpereigene Abwehr nicht beeinflussen. Immer mehr Menschen bilden eine Lebensmittelunverträglichkeit aus, auch gegen Äpfel. Diese Symptome können nicht durch eine Nahrungsmittel-Allergie ausgelöst werden, weil sie unsere Äpfel sehr gut vertragen. Herr Schmidt aus Buxtehude: „Ich habe schon 15 Jahre keine Äpfel mehr gegessen, und bin froh, dass ich die Äpfel von Bio-Obst Augustin entdeckt habe. Diese kann ich ohne Beschwerden genießen!“. Siehe auch unter „Unsere Produkte- Allergenität“.

Klaus Runow, Leiter des Instituts für Umweltkrankheiten (IFU) in Bad Emstal, kennt derartige Phänomene: „Vor allem mit Chemikalien belastete Menschen reagieren empfindlich auf Rückstände von Agrarchemikalien.“ (taz 26.10.2001). Pestizide haben die Eigenart, nicht nur äußerlich auf dem Obst zu haften, sondern auch ins Innere zu wandern. Dabei gehen sie mit Komponenten der Zellwände derart feste Verbindungen ein, daß sie im Labor nicht gelöst werden können. Sie bleiben verborgen. Nach Auffassung von Heinrich Sandermann, Leiter des Instituts für Biochemische Pflanzenpathologie des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg, müßten aber auch diese gebundenen Rückstände berücksichtigt werden. Sie treten nämlich in weit höherer Menge auf als die ungebundenen. Somit kann der Grenzwert weit überschritten werden (taz 26.10.2001).

Hermann Kruse, Direktor des Instituts für Toxikologie an der UNI Kiel:“ Einige der in Deutschland zugelassenen Mittel können hormonell wirken.“ Man nimmt an, daß diese die in den letzten Jahrzehnten festgestellte verringerte Fruchtbarkeit bei Mensch und Tier mitverantworten. Schon geringste Spuren können dazu ausreichen (taz 26.10.2001).