Kluge Technik zum Wohle der Umwelt 2018-06-01T17:42:45+00:00

Kluge Technik zum Wohle der Umwelt

Der Demeter-Obstbau nutzt die Kräfte der Natur.
Davon profitieren Böden, Pflanzen und Menschen gleichermaßen.

Obstbau im Einklang mit der Natur
Kluge Technik zum Wohle der Umwelt
Soziales Engagement, das Früchte trägt

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Die Sonne als Steckdose

Auf unseren Betrieben arbeiten Photovoltaikanlagen, die jedes Jahr etwa 120.000 kWh Strom liefern. Genug Energie, um damit 67 Vier-Personenhaushalte zu versorgen. Um aktiv ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen, werden wir die Zahl der Photovoltaikanlagen in Zukunft weiter ausbauen.


Wärme aus dem Kühlhaus

Wo etwas gekühlt wird, entsteht Wärme. Und wir haben viel zu kühlen. Die dabei frei werdenden Wärmemengen speichern wir in einem Wassertank und speisen diese bei Bedarf in den Heizungskreislauf unserer Wirtschafts- und Wohnräume ein. Durch diese Wärmerück­gewinnung sparen wir Jahr für Jahr ca. 10.000 Liter Heizöl und somit ca. 260.000 kg CO2. Eine Anlage, die 2010 in ganz Deutschland einmalig ist und für die wir mit dem Förderpreis Ökologischer Landbau 2010 ausgezeichnet wurden.


Mit Windrädern CO2 sparen

Schon im Jahr 1993 wurden auf einem unserer Betriebe die ersten Windräder gebaut. Heute produzieren die drei Anlagen etwa 565.000 kWh Strom im Jahr, eine Menge, die ausreicht für 145 Vier-Personenhaushalte.


Nachhaltig gut verpackt

Mehrweg statt Einweg – diesen Ansatz verfolgen wir auch bei der Verpackung unserer Äpfel. Die üblichen Karton- und Holz-Einwegverpackungen ersetzen wir fast vollständig durch Mehrwegverpackungen. Das ist ein echter Gewinn für die Umwelt. Denn nahezu 100 % Mehrwegverpackungen bedeuten 95 % weniger Abfall, fast 50 % weniger CO2 und beinahe 40 % weniger Energieverbrauch!


Bauen auf die Natur

Ob Neu-, Um- oder Ausbau, wir setzen wann immer möglich auf Baustoffe und Dämmmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen. Das sind bei uns Holz, Flachs, Hanf, Kokos oder Lehm. Diese natürlichen Materialien schaffen ein gesundes, schadstofffreies Raumklima, von dem alle Mitarbeiter bei ihrer Arbeit profitieren. Zudem achten wir auf eine solide Bauweise und langlebiges, hochwertiges Inventar, das sich bei Problemen leicht reparieren lässt. So schonen wir auch beim Bauen die natürlichen Ressourcen.


Eigene Lager für kurze Transportwege

Etwa 95 % unserer geernteten Äpfel kommen direkt in unsere eigenen Langzeit-Lagerräume. Das hat handfeste Vorteile, denn wir sparen so überflüssige Transportwege zu einem hoffernen Gemeinschaftslager. Und es verbessert die Qualität der Äpfel, da wir die Frische der Früchte ständig im Blick haben.


Lagern statt langer Transportwege

Kühllager benötigen Energie – viel Energie. Trotzdem sprechen gute Gründe für heimische Lageräpfel: So kostet allein der Transport neuseeländischer Äpfel nach Deutschland drei Mal so viel Energie wie eine fünfmonatige Lagerhaltung. Hinzu kommt, dass wir unsere Lager …rechnerisch zu 100 % mit selbst produziertem Strom betreiben, während bei Schiffstransporten ausschließlich fossile Brennstoffe eingesetzt werden.


Vitales Wasser, vitale Früchte

Wasser ist kostbar. Entsprechend sorgfältig gehen wir damit um. So nutzen wir für unsere besonders schonende Schwemmentleerung der Apfelkisten Wasser, das in einem geschlossenen System ständig aufbereitet wird. Pro Jahr sparen wir damit etwa 150 Kubikmeter Trinkwasser. Bei der Aufbereitung leiten wir es über sogenannte Flow Forms, die aus der anthroposophischen Strömungsforschung entwickelt wurden. Dabei handelt es sich um einen künstlichen Bachlauf mit Verwirbelungsbecken, der die entstehenden Schwingungen auf die Früchte überträgt.


Wohlige Wärme aus eigenem Holz

Durch die regelmäßige Rodung von alten Obstbäumen fallen große Mengen Holz an. Die im geschredderten Holz enthaltene Energie nutzen wir und beheizen damit Wohn- und Betriebsräume. Damit machen wir uns unabhängig von fossilen Brennstoffen und erreichen, dass ein Großteil der Gebäude CO2-neutral geheizt werden kann.


Laboranalysen für lupenreine Bio-Äpfel

Als Demeter-Betrieb verzichten wir selbstverständlich komplett auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Dennoch kann es sein, dass der Wind geringe Mengen dieser Mittel von Nachbarbetrieben auf unsere Flächen weht. Um sicher zu gehen, dass unsere Äpfel frei von Pestizidrückständen sind, führt ein renommiertes Labor jedes Jahr Analysen unserer Früchte durch. Die Ergebnisse aller Untersuchungen stellen wir unseren Handelspartnern zur Verfügung.


Mit Eis gegen Frost

Wenn unsere Apfelbäume in voller Blütenpracht stehen, sind sie besonders empfindlich. Um sie in Frostnächten zu schützen, beregnen wir die Bäume flächendeckend. Der sich bildende Eismantel schützt durch den Gefriervorgang die Blüten vor Minusgraden. Das Wasser für die Beregnung stammt aus eigens angelegten Rückhaltebecken. Damit sparen wir Frischwasser und bieten zusätzlich vielen Insekten, Fischen und Amphibien ein wertvolles Feuchtbiotop.

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